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REMONDIS eröffnet Pilotanlage für TetraPhos®-Verfahren in Elverlingsen

Bundestagsmitglied Michael Thews (SPD) als Referent der Eröffnungsfeier zu Gast

Elverlingsen. Die REMONDIS Aqua Stoffstrom GmbH & Co. KG lädt am 29. Oktober von 10 bis 13 Uhr zur offiziellen Inbetriebnahme der TetraPhos®-Pilotanlage auf das Gelände der Wirbelschichtfeuerungsanlage Elverlingsen (kurz: WFA) in Werdohl ein. Bereits seit 2013 gelingt es REMONDIS Aqua mit dem eigens entwickelten und patentierten Verfahren Phosphorsäure aus Aschen von Klärschlammverbrennungsanlagen herzustellen - kostengünstig und im industriellen Maßstab. Das Verfahren wurde von Chemikern in Forschungslaboren entwickelt und im Jahr 2016 mit dem GreenTec Award ausgezeichnet, Europas größtem Nachhaltigkeitspreis. Die Pilotanlage in Elverlingsen wird das TetraPhos®-Verfahren nun unter idealen Bedingungen weiter optimieren.

 

Als besonderer Gast wird Herr Michael Thews (SPD) als Mitglied des Bundestages sowie stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit anwesend sein und einen Kurzvortrag zum Thema „Moderne Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz – das Beispiel Klärschlammverwertung“ halten.

 

Die WFA Elverlingsen, als ein gemeinsames Tochterunternehmen des Ruhrverbandes und der Mark-E, verwertet jährlich bis zu 180.000 Tonnen entwässerten Klärschlamm. Die zurückbleibende reichhaltige Klärschlammasche kann als wertvoller Rohstoff für das TetraPhos®-Verfahren eingesetzt werden. „Mit der neuen Pilotanlage tragen wir aktiv zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur Reduzierung der Umweltbelastung bei, denn Phosphor ist ein lebenswichtiger Rohstoff, dessen Vorkommen stetig schrumpft“, erklärt Ralf Czarnecki, Geschäftsführer der REMONDIS Aqua Stoffstrom.

 

Phosphorsäure dient als hochwertiger Rohstoff zur Herstellung fast aller Phosphate, vor allem jedoch zur Herstellung von Dünge- und Futtermitteln. Der Mangel an abbaufähigem Phosphat wirkt sich demnach negativ auf die Nahrungsmittelproduktion aus und gefährdet dadurch unter anderem eine gesicherte Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung. In Deutschland muss der wertvolle Rohstoff bereits heute zu fast 100 Prozent aus dem Ausland importiert werden. Damit soll spätestens im Jahr 2029 Schluss sein. Die Bundesregierung gibt vor, dass Phosphor dann aus Klärschlammaschen größerer Kläranlagen recycelt werden muss.

 

REMONDIS Aqua ist in Elverlingsen demnach einen großen Schritt voraus und übernimmt eine Vorbildfunktion für viele deutsche Städte. Das Verfahren ist von herausragender ökologischer Effizienz und Wirtschaftlichkeit und trägt erheblich zur Schonung natürlicher Ressourcen bei. Es schließt vielzählige Kreisläufe und macht Deutschland langfristig unabhängiger von Phosphat-Importen. Damit wird einmal mehr die REMONDIS Philosophie unterstrichen: Kläranlagen sind Rückgewinnungsanlagen von sauberem Wasser, Energie und Rohstoffen.

 

Die durch das Verfahren gewonnene RePacid®-Phosphorsäure ist frei von Schwermetallen und somit prädestiniert zur Herstellung von reinen Düngemitteln. Durch das Verfahren kann nicht nur Phosphorsäure aus Asche gewonnen werden, sondern auch Gips für die Baustoffindustrie, so wie Eisen- und Aluminiumsalze, die als Fällungsmittel zur Abwasserreinigung und Phosphorelimination in Kläranlagen recycelt werden.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

 

REMONDIS SE & Co. KG
Michael Schneider
Pressesprecher
Brunnenstraße 138
44536 Lünen
T +49 2306 106-515
E-Mail

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